Freitag, 12. Januar 2018

Störche im Winter?!

Wenn sie zu dieser Jahreszeit bei uns ein Weißstorch sehen, ist das kein Grund zur Sorge.
und kein Grund zur Fütterung!
Störche finden auch im Winter Nahrung um sich gut über die kalte Jahreszeit zu bringen.
Selbst bei geschlossener Schneedecke und Dauerfrost sieht man Störche die an offenen Gewässern auf Nahrungssuche gehen. Sie sind durch ihr Gefieder vor Nässe und Kälte gut geschützt.
Sollte die Nahrung doch mal knapp werden, fliegen sie in wärmere Regionen bzw. ins Nahe liegende Elsass um dort auf der Mülldeponie zu fressen.
Störche sind wahre Überlebenskünstler und können auch 14 Tage ohne Nahrung auskommen.
Die Tendenz von überwinternden Störchen ist steigend.

Aus Sicht der Störche liegen die Vorteile der Überwinterung auf der Hand:
- sie müssen keine weite und gefährliche Reise in den Süden auf sich nehmen.
- der eigene Horst kann frühzeitig besetzt und verteidigt werden.
- je nach Witterung erfolgt ein früherer Brutbeginn und damit auch bessere Chancen die Jungstörche   erfolgreich großzuziehen.

Dienstag, 1. August 2017

Die ersten Jungstörche sind schon weg


Der 2-jährige Odysseus konnte in der letzten Zeit mehrfach beobachtet werden, da er sich in den Storchenversammlungen bei den nacheinander folgenden Wässertagen offensichtlich wohlfühlt. Die beiden ebenfalls 2-jährigen Enaitsirhc und Nimrip sowie die einjährigen Adebar, Borni II, Marieta, Rudi und The Rose zeigen kaum neue Aktivitäten. Bei den in diesem Jahr neu besenderten Jungstörchen tut sich aber etwas: 6 von 11 haben ihre Heimat vermutlich schon ganz verlassen:

Hannes und Jockel/Josy aus Neustadt-Duttweiler sind über Karlsruhe und das Elsass bis in die badische Rheinebene südlich von Baden-Baden vorgedrungen.

Hedwig aus Rülzheim verließ die Pfalz schon am 21.7. und pendelt zwischen der Sauermündung bei Munchhausen und  der Deponie Wintzenbach (Elsass). Ihre Geschwister Lissy und Tungdil zog es nach Westen über den Pfälzerwald und die französische Grenze, sie befinden sich in der Nähe von Bitche.

Auch Nick/Nicole, die/der nach dem Tod des männlichen Altstorchs in die Pflegestation „Storchenscheune“ gebracht und dort von Ammenstörchen aufgezogen wurde, hat die Kollerinsel, wo er ausgewildert worden war, inzwischen verlassen und hält sich in den badischen Rheinauen bei Dettenheim auf.

Die Knittelsheimer Alex/Alexa und Vinzenz/Vinzenza lassen es sich noch in den Wässerwiesen entlang der Queich gut gehen und übernachten noch zu Hause.

Gerhard aus Freisbach erkundet wieder die Umgebung seines Geburtsortes, nachdem er wegen einer leichten Flügelverletzung 2 Wochen in der Pflegestation verbringen musste. Sein Bruder/Schwester, Borni III, will die nähere Umgebung ebenfalls noch nicht verlassen.

Süwe III und Max/Maxi vom Nest der Golden-Grape-Ranch in Landau-Mörlheim werden auch endlich aktiver und streifen durch die Offenbacher Oberwiesen.

Die beste Nachricht: Alle diesjährigen Senderstörche sind offensichtlich wohlauf. Hoffen wir, dass es noch lange so bleibt!

Donnerstag, 29. Juni 2017

Besenderung 2017

12 rheinland-pfälzische Jungvögel wurden mit Sateliten-Telemetrie-Sendern versehen.
Ab demnächst werden sie im animaltracker zu sehen sein.
Wie die "Kandidaten" heißen und vieles mehr erfahren Sie hier

Bald ist wieder Storchenfest der Aktion PfalzStorch

Am Sonntag, den 9.7. um 11 Uhr geht es los.
Was es sonst noch so alles gibt, erfahren Sie hier

Es sind noch Patenschaften zu vergeben!

Näheres finden Sie auf unserer Website!

Dienstag, 27. Juni 2017

Freilassung auf der Kollerinsel

Freilassung der gesund Gepflegten Jungvögel am Sonntag, den 16.7.17
mehr....

Sonntag, 25. Juni 2017

Herzliches Dankkeschön

In Gedenken an Herrn Wolfgang Kern, der  am 7.6. 2017 im Alter von nur 54 Jahren, leider viel zu früh verstarb, möchten wir unser aufrichtiges Beileid und ein ganz herzliches Dankeschön an die Firma Kern aus Billigheim-Ingenheim richten.

Herr Kern stellte uns seit einigen Jahren, kostenlos und ehrenamtlich den Hubsteiger für die anstehenden Beringungen an den Wochenenden zur Verfügung. Ohne diesen Hubsteiger wären ca. 83 Storchennester für uns nicht erreichbar und somit nicht zu beringen gewesen.

DANKE.... im Namen der Aktion PfalzStorch.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Scheunenkamera

Liebe Storchenfreunde,
wie ihr sicherlich bereits bemerkt habt, ist die Nest-Kamera an unserer Scheune derzeit leider defekt.
Da die beiden 3 Wochen alten Jungstörche, zum jetzigen Zeitpunkt noch zu klein sind, können wir die Kamera aktuell nicht austauschen.
Wir bitten daher um euer Verständnis und bedanken uns im Voraus für eure Geduld.